Über uns
Aus der Region für die Region
Seit der Gründung vor mehr als 100 Jahren hat sich unser Unternehmen zu einem verlässlichen und kompetenten Agrar – Spezialisten entwickelt.
Ob Landwirt, Genossenschaft oder Verbraucher: unsere Kunden wissen, dass sie sich auf unser Know-how und unsere gute Beratung verlassen können.
Dank eines hochmodernen Fuhrparks sind wir in der Lage, jederzeit flexibel zu reagieren. Das garantieren auch unsere großen Lagerkapazitäten. Qualität steht dabei immer an erster Stelle.
Als mittelständisches Traditionsunternehmen sind wir fest in der Region verwurzelt und kennen unsere Kunden mit ihren spezifischen Anforderungen sehr genau. Rund 120 Mitarbeiter sind aktuell für Sie im Einsatz und stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Außerdem bieten wir jedes Jahr jungen Frauen und Männern die Möglichkeit, mit einer kaufmännischen Ausbildung in eine zukunftsträchtige Branche einzusteigen.
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Topnews
Grundwasser wird knapp
Laut einer aktuellen Studie nimmt in Deutschland der Grundwasserstress zu. Die im Auftrag des BUND durchgeführte Untersuchung zeigt, dass in 201 von insgesamt 401 Landkreisen mehr Grundwasser entnommen wird, als sich durch Niederschläge neu bildet. Die Landwirtschaft soll daran einen zwar kleinen, aber wachsenden Anteil haben. Der BUND fordert mehr Maßnahmen zum Gewässerschutz, etwa durch Renaturierung von Moore und Auen.
In Deutschland wird das Grundwasser knapp. Das zeigt eine neue Studie, die im Auftrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erstellt wurde. Gemäß der Untersuchung wird in 201 von 401 Landkreisen mehr Grundwasser entnommen, als sich durch Niederschläge neu bilden kann. In nahezu allen Bundesländern hätten die Grundwassermessstellen neue Tiefststände verzeichnet. Auch die Landwirtschaft habe daran einen Anteil.
"Unsere Studie belegt, dass Grundwasserstress kein regionales Randproblem mehr ist", sagte BUND-Geschäftsführerin Verena Graichen. Die Reserven würden systematisch übernutzt, klimawandelbedingte Extremwetterlagen und Dürreperioden verschärften die Lage weiter. Laut der vom Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) durchgeführten Überblicksstudie geht in Deutschland über 50% des entnommenen Grundwassers auf das Konto der Trinkwasserversorgung. Auch der Bergbau, vor allem der Braunkohletagebau, bei dem große Mengen Wasser abgepumpt werden, senke den Grundwasserspiegel.
Ebenso spielt laut der Studie die Landwirtschaft eine zwar kleine, aber zunehmend bedeutende Rolle. In einigen Landkreisen, insbesondere im Norden Deutschlands, würden bereits beträchtliche Grundwassermengen für die Bewässerung von Kulturen wie Kartoffeln oder Zuckerrüben entnommen. Im Zuge der Erderhitzung sei zudem davon auszugehen, dass sich der landwirtschaftliche Wasserbedarf weiter erhöhen werde.
Auen und Moore renaturieren
Der BUND fordert, den Wasserverbrauch in Deutschland zu drosseln. Entgelte für die Entnahme seien Ländersache, die Grundwassernutzung sogar mancherorts kostenfrei, so die Kritik der Umweltschutzorganisation. Zudem müsse das Wasser sauber gehalten werden. Ewigkeitschemikalien wie per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS), Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und Arzneien sowie Nährstoffe machten die Aufbereitung für die Wasserversorgung immer schwerer und teurer. Diese Stoffe müssten weniger genutzt und hergestellt werden, so die Organisation.
Zudem mahnt der BUND, humusreiche Böden, naturnahe Wälder, Flüsse und Moore zu fördern. Es brauche eine gezielte Renaturierung dieser Ökosysteme, damit der Boden die Niederschläge wieder besser halten könne. "Landschaften müssen so wiederhergestellt werden, dass sie Trockenperioden und Starkregen abfedern", forderte Graichen. AgE
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Grundwasser wird knapp
Laut einer aktuellen Studie nimmt in Deutschland der Grundwasserstress zu. Die im Auftrag des BUND durchgeführte Untersuchung zeigt, dass in 201 von insgesamt 401 Landkreisen mehr Grundwasser entnommen wird, als sich durch Niederschläge neu bildet. Die Landwirtschaft soll daran einen zwar kleinen, aber wachsenden Anteil haben. Der BUND fordert mehr Maßnahmen zum Gewässerschutz, etwa durch Renaturierung von Moore und Auen.
In Deutschland wird das Grundwasser knapp. Das zeigt eine neue Studie, die im Auftrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erstellt wurde. Gemäß der Untersuchung wird in 201 von 401 Landkreisen mehr Grundwasser entnommen, als sich durch Niederschläge neu bilden kann. In nahezu allen Bundesländern hätten die Grundwassermessstellen neue Tiefststände verzeichnet. Auch die Landwirtschaft habe daran einen Anteil.
"Unsere Studie belegt, dass Grundwasserstress kein regionales Randproblem mehr ist", sagte BUND-Geschäftsführerin Verena Graichen. Die Reserven würden systematisch übernutzt, klimawandelbedingte Extremwetterlagen und Dürreperioden verschärften die Lage weiter. Laut der vom Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) durchgeführten Überblicksstudie geht in Deutschland über 50% des entnommenen Grundwassers auf das Konto der Trinkwasserversorgung. Auch der Bergbau, vor allem der Braunkohletagebau, bei dem große Mengen Wasser abgepumpt werden, senke den Grundwasserspiegel.
Ebenso spielt laut der Studie die Landwirtschaft eine zwar kleine, aber zunehmend bedeutende Rolle. In einigen Landkreisen, insbesondere im Norden Deutschlands, würden bereits beträchtliche Grundwassermengen für die Bewässerung von Kulturen wie Kartoffeln oder Zuckerrüben entnommen. Im Zuge der Erderhitzung sei zudem davon auszugehen, dass sich der landwirtschaftliche Wasserbedarf weiter erhöhen werde.
Auen und Moore renaturieren
Der BUND fordert, den Wasserverbrauch in Deutschland zu drosseln. Entgelte für die Entnahme seien Ländersache, die Grundwassernutzung sogar mancherorts kostenfrei, so die Kritik der Umweltschutzorganisation. Zudem müsse das Wasser sauber gehalten werden. Ewigkeitschemikalien wie per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS), Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und Arzneien sowie Nährstoffe machten die Aufbereitung für die Wasserversorgung immer schwerer und teurer. Diese Stoffe müssten weniger genutzt und hergestellt werden, so die Organisation.
Zudem mahnt der BUND, humusreiche Böden, naturnahe Wälder, Flüsse und Moore zu fördern. Es brauche eine gezielte Renaturierung dieser Ökosysteme, damit der Boden die Niederschläge wieder besser halten könne. "Landschaften müssen so wiederhergestellt werden, dass sie Trockenperioden und Starkregen abfedern", forderte Graichen. AgE
Markttipps
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Laut einer aktuellen Studie nimmt in Deutschland der Grundwasserstress zu. Die im Auftrag des BUND durchgeführte Untersuchung zeigt, dass in 201 von insgesamt 401 Landkreisen mehr Grundwasser entnommen wird, als sich durch Niederschläge neu bildet. Die Landwirtschaft soll daran einen zwar kleinen, aber wachsenden Anteil haben. Der BUND fordert mehr Maßnahmen zum Gewässerschutz, etwa durch Renaturierung von Moore und Auen.
In Deutschland wird das Grundwasser knapp. Das zeigt eine neue Studie, die im Auftrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erstellt wurde. Gemäß der Untersuchung wird in 201 von 401 Landkreisen mehr Grundwasser entnommen, als sich durch Niederschläge neu bilden kann. In nahezu allen Bundesländern hätten die Grundwassermessstellen neue Tiefststände verzeichnet. Auch die Landwirtschaft habe daran einen Anteil.
"Unsere Studie belegt, dass Grundwasserstress kein regionales Randproblem mehr ist", sagte BUND-Geschäftsführerin Verena Graichen. Die Reserven würden systematisch übernutzt, klimawandelbedingte Extremwetterlagen und Dürreperioden verschärften die Lage weiter. Laut der vom Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) durchgeführten Überblicksstudie geht in Deutschland über 50% des entnommenen Grundwassers auf das Konto der Trinkwasserversorgung. Auch der Bergbau, vor allem der Braunkohletagebau, bei dem große Mengen Wasser abgepumpt werden, senke den Grundwasserspiegel.
Ebenso spielt laut der Studie die Landwirtschaft eine zwar kleine, aber zunehmend bedeutende Rolle. In einigen Landkreisen, insbesondere im Norden Deutschlands, würden bereits beträchtliche Grundwassermengen für die Bewässerung von Kulturen wie Kartoffeln oder Zuckerrüben entnommen. Im Zuge der Erderhitzung sei zudem davon auszugehen, dass sich der landwirtschaftliche Wasserbedarf weiter erhöhen werde.
Auen und Moore renaturieren
Der BUND fordert, den Wasserverbrauch in Deutschland zu drosseln. Entgelte für die Entnahme seien Ländersache, die Grundwassernutzung sogar mancherorts kostenfrei, so die Kritik der Umweltschutzorganisation. Zudem müsse das Wasser sauber gehalten werden. Ewigkeitschemikalien wie per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS), Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und Arzneien sowie Nährstoffe machten die Aufbereitung für die Wasserversorgung immer schwerer und teurer. Diese Stoffe müssten weniger genutzt und hergestellt werden, so die Organisation.
Zudem mahnt der BUND, humusreiche Böden, naturnahe Wälder, Flüsse und Moore zu fördern. Es brauche eine gezielte Renaturierung dieser Ökosysteme, damit der Boden die Niederschläge wieder besser halten könne. "Landschaften müssen so wiederhergestellt werden, dass sie Trockenperioden und Starkregen abfedern", forderte Graichen. AgE


