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Seit der Gründung vor mehr als 100 Jahren hat sich unser Unternehmen zu einem verlässlichen und kompetenten Agrar – Spezialisten entwickelt.
Ob Landwirt, Genossenschaft oder Verbraucher: unsere Kunden wissen, dass sie sich auf unser Know-how und unsere gute Beratung verlassen können.
Dank eines hochmodernen Fuhrparks sind wir in der Lage, jederzeit flexibel zu reagieren. Das garantieren auch unsere großen Lagerkapazitäten. Qualität steht dabei immer an erster Stelle.
Als mittelständisches Traditionsunternehmen sind wir fest in der Region verwurzelt und kennen unsere Kunden mit ihren spezifischen Anforderungen sehr genau. Rund 120 Mitarbeiter sind aktuell für Sie im Einsatz und stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Außerdem bieten wir jedes Jahr jungen Frauen und Männern die Möglichkeit, mit einer kaufmännischen Ausbildung in eine zukunftsträchtige Branche einzusteigen.
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Bayer sieht in Reform große Chancen
Bayer-Manager Matthias Berninger sieht in der EU-Deregulierung der Neuen Züchtungstechniken eine große Chance für Europas Landwirtschaft. Der Konzern könne nun schneller Sorten mit besserer Toleranz gegen Pilzbefall, Trockenheit und Schadinsekten auf den Markt bringen. Den Vorwurf, die Patentregelungen führten zu einem Saatgutoligopol, weist Berninger zurück.
Bayer-Manager Matthias Berninger sieht in der Deregulierung der Neuen Züchtungstechniken (NZT) eine große Chance für die europäische Landwirtschaft. Durch die am Mittwoch (17.6.) final vom EU-Parlament beschlossene Reform habe Europa nach 30 Jahren Streit um die Biotechnologie "erstmals wirklich die Chance, auch vom Fortschritt zu profitieren", sagte Berninger im Interview mit AGRA Europe.
Für den Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP) und den Deutschen Bauernverband (DBV) die bei den umstrittenen Patenten eine klar kritische Haltung einnehmen, findet Berninger deutliche Worte.
"Forschung made in Europe"
Berninger, der bei Bayer den Bereich Public Affairs, Science & Sustainability leitet, sieht in der Reform ein "starkes Signal für Forschung und Fortschritt made in Europe". Der Konzern könne nun Sorten mit "besserer Toleranz gegen Pilzbefall, gegen Trockenheit, Widerstandsfähigkeit gegen Insekten oder gegen Sturmereignisse" schneller als bislang auf den Markt bringen. Nötig sei das auch wegen des fortschreitenden Klimawandels.
Berninger weist Oligopolvorwurf zurück
Die jetzt geltenden Patentregelungen verteidigte Berninger: der Schutz des geistigen Eigentums sichere Investitionen ab und mache Innovationen dadurch erst möglich. Dass Züchterhäuser, die "Millionenumsätze damit machen, dass Sie quasi als Trittbrettfahrer auf einer Technologie aufsetzen, die zum Beispiel Bayer mit hohen Forschungsausgaben entwickelt hat", Lizenzen zahlen müssen, sieht der frühere Grünen-Politiker als gerechtfertigt an.
Sorgen, dass die Patente zu einer Oligopolisierung des Saatgutmarktes führen, hält Berninger mit Verweis auf unter anderem die Lizenzplattformen für unbegründet. Ein größeres Risiko für den Standort Europa ist seiner Darstellung nach, den Zugang zu den NZT weiter zu verschleppen.
BDP und DBV erweisen Landwirtschaft "Bärendienst"
Damit, dass der BDP und der DBV bis zuletzt die Patentregelungen ablehnten, hätten beide Verbände der Landwirtschaft einen "Bärendienst" erwiesen, urteilt Berninger. "Wenn sie sich durchgesetzt hätten, dann wären die europäischen Bauern genau wie in den letzten 30 Jahren wieder im Hintertreffen gewesen", so der Bayer-Manager.
Zwar räumt Berninger ein, dass der BDP erst vergangen Woche für eine Zustimmung im EU-Parlament warb und sich dabei "in die richtige Richtung" bewegt habe. Der DBV sei diesen Schritt aber nicht gegangen und habe sich damit in Europa isoliert, lautet seine Einschätzung. AgE
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Bayer sieht in Reform große Chancen
Bayer-Manager Matthias Berninger sieht in der EU-Deregulierung der Neuen Züchtungstechniken eine große Chance für Europas Landwirtschaft. Der Konzern könne nun schneller Sorten mit besserer Toleranz gegen Pilzbefall, Trockenheit und Schadinsekten auf den Markt bringen. Den Vorwurf, die Patentregelungen führten zu einem Saatgutoligopol, weist Berninger zurück.
Bayer-Manager Matthias Berninger sieht in der Deregulierung der Neuen Züchtungstechniken (NZT) eine große Chance für die europäische Landwirtschaft. Durch die am Mittwoch (17.6.) final vom EU-Parlament beschlossene Reform habe Europa nach 30 Jahren Streit um die Biotechnologie "erstmals wirklich die Chance, auch vom Fortschritt zu profitieren", sagte Berninger im Interview mit AGRA Europe.
Für den Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP) und den Deutschen Bauernverband (DBV) die bei den umstrittenen Patenten eine klar kritische Haltung einnehmen, findet Berninger deutliche Worte.
"Forschung made in Europe"
Berninger, der bei Bayer den Bereich Public Affairs, Science & Sustainability leitet, sieht in der Reform ein "starkes Signal für Forschung und Fortschritt made in Europe". Der Konzern könne nun Sorten mit "besserer Toleranz gegen Pilzbefall, gegen Trockenheit, Widerstandsfähigkeit gegen Insekten oder gegen Sturmereignisse" schneller als bislang auf den Markt bringen. Nötig sei das auch wegen des fortschreitenden Klimawandels.
Berninger weist Oligopolvorwurf zurück
Die jetzt geltenden Patentregelungen verteidigte Berninger: der Schutz des geistigen Eigentums sichere Investitionen ab und mache Innovationen dadurch erst möglich. Dass Züchterhäuser, die "Millionenumsätze damit machen, dass Sie quasi als Trittbrettfahrer auf einer Technologie aufsetzen, die zum Beispiel Bayer mit hohen Forschungsausgaben entwickelt hat", Lizenzen zahlen müssen, sieht der frühere Grünen-Politiker als gerechtfertigt an.
Sorgen, dass die Patente zu einer Oligopolisierung des Saatgutmarktes führen, hält Berninger mit Verweis auf unter anderem die Lizenzplattformen für unbegründet. Ein größeres Risiko für den Standort Europa ist seiner Darstellung nach, den Zugang zu den NZT weiter zu verschleppen.
BDP und DBV erweisen Landwirtschaft "Bärendienst"
Damit, dass der BDP und der DBV bis zuletzt die Patentregelungen ablehnten, hätten beide Verbände der Landwirtschaft einen "Bärendienst" erwiesen, urteilt Berninger. "Wenn sie sich durchgesetzt hätten, dann wären die europäischen Bauern genau wie in den letzten 30 Jahren wieder im Hintertreffen gewesen", so der Bayer-Manager.
Zwar räumt Berninger ein, dass der BDP erst vergangen Woche für eine Zustimmung im EU-Parlament warb und sich dabei "in die richtige Richtung" bewegt habe. Der DBV sei diesen Schritt aber nicht gegangen und habe sich damit in Europa isoliert, lautet seine Einschätzung. AgE
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Bayer-Manager Matthias Berninger sieht in der EU-Deregulierung der Neuen Züchtungstechniken eine große Chance für Europas Landwirtschaft. Der Konzern könne nun schneller Sorten mit besserer Toleranz gegen Pilzbefall, Trockenheit und Schadinsekten auf den Markt bringen. Den Vorwurf, die Patentregelungen führten zu einem Saatgutoligopol, weist Berninger zurück.
Bayer-Manager Matthias Berninger sieht in der Deregulierung der Neuen Züchtungstechniken (NZT) eine große Chance für die europäische Landwirtschaft. Durch die am Mittwoch (17.6.) final vom EU-Parlament beschlossene Reform habe Europa nach 30 Jahren Streit um die Biotechnologie "erstmals wirklich die Chance, auch vom Fortschritt zu profitieren", sagte Berninger im Interview mit AGRA Europe.
Für den Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP) und den Deutschen Bauernverband (DBV) die bei den umstrittenen Patenten eine klar kritische Haltung einnehmen, findet Berninger deutliche Worte.
"Forschung made in Europe"
Berninger, der bei Bayer den Bereich Public Affairs, Science & Sustainability leitet, sieht in der Reform ein "starkes Signal für Forschung und Fortschritt made in Europe". Der Konzern könne nun Sorten mit "besserer Toleranz gegen Pilzbefall, gegen Trockenheit, Widerstandsfähigkeit gegen Insekten oder gegen Sturmereignisse" schneller als bislang auf den Markt bringen. Nötig sei das auch wegen des fortschreitenden Klimawandels.
Berninger weist Oligopolvorwurf zurück
Die jetzt geltenden Patentregelungen verteidigte Berninger: der Schutz des geistigen Eigentums sichere Investitionen ab und mache Innovationen dadurch erst möglich. Dass Züchterhäuser, die "Millionenumsätze damit machen, dass Sie quasi als Trittbrettfahrer auf einer Technologie aufsetzen, die zum Beispiel Bayer mit hohen Forschungsausgaben entwickelt hat", Lizenzen zahlen müssen, sieht der frühere Grünen-Politiker als gerechtfertigt an.
Sorgen, dass die Patente zu einer Oligopolisierung des Saatgutmarktes führen, hält Berninger mit Verweis auf unter anderem die Lizenzplattformen für unbegründet. Ein größeres Risiko für den Standort Europa ist seiner Darstellung nach, den Zugang zu den NZT weiter zu verschleppen.
BDP und DBV erweisen Landwirtschaft "Bärendienst"
Damit, dass der BDP und der DBV bis zuletzt die Patentregelungen ablehnten, hätten beide Verbände der Landwirtschaft einen "Bärendienst" erwiesen, urteilt Berninger. "Wenn sie sich durchgesetzt hätten, dann wären die europäischen Bauern genau wie in den letzten 30 Jahren wieder im Hintertreffen gewesen", so der Bayer-Manager.
Zwar räumt Berninger ein, dass der BDP erst vergangen Woche für eine Zustimmung im EU-Parlament warb und sich dabei "in die richtige Richtung" bewegt habe. Der DBV sei diesen Schritt aber nicht gegangen und habe sich damit in Europa isoliert, lautet seine Einschätzung. AgE


