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Getreide und Ölsaaten

  markttipps

Mit Spannung wurde diese Woche der neue WASDE-Report erwartet. Ein Feuerwerk wie Anfang November gab es dieses Mal jedoch nicht. Die Bestandskorrekturen im Getreide fielen moderat aus und gaben den Kursen zwar Unterstützung, hohe zweistellige Gewinne blieben allerdings aus. Für die Rapskontrakte standen die Vorzeichen in dieser Woche auf Rot. Vor allem die fehlenden Vorgaben von den US-Börsen sorgte für Preisdruck an der Pariser Börse.

Mit Spannung wurde diese Woche der neue WASDE-Report erwartet. Ein Feuerwerk wie Anfang November gab es dieses Mal jedoch nicht. Die Bestandskorrekturen fielen moderat aus und gaben den Kursen zwar Unterstützung, hohe zweistellige Gewinne blieben allerdings aus. Im Fokus der Marktteilnehmer rückt nun wieder die Ernte in Australien und Kanada, sowie den Wetteraussichten in Südamerika. Ob sich die Bullen auch weiterhin durchsetzen können bleibt dementsprechend abzuwarten.

Preissteigernde Faktoren sind die reduzierten US-Bestände, die rege Exportnachfrage und die möglichen Exportbeschränkungen Russlands.

Preissenkende Faktoren sind die guten Ernteprognosen in Australien und Kanada.

 

 

Für die Rapskontrakte standen die Vorzeichen in dieser Woche auf Rot. Vor allem die fehlenden Vorgaben von den US-Börsen sorgte für Preisdruck an der Pariser Börse. Nach dem sich die Wettersituation in Südamerika sich deutlich verbessert hatten stand der Sojakomplex immer wieder unter Druck. Trotz der nach unten reduzierten Endbestände konnte die Ölfrucht die Vorzeichen nicht mehr drehen und beendete den gestrigen Handel in der Verlustzone. Ob sich damit eine anhaltende Abwärtskorrektur andeutet hängt vor allem von dem Wetter in den kommenden Wochen in den wichtigen Anbaugebieten der Bohnen ab.

Preissteigernde Faktoren sind hier die hohe Exportnachfrage und reduzierte Endbestände.

Preissenkende Faktor sind verbesserte Wetteraussichten in Südamerika. ZMP

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