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Mehr Unterstützung für den Ökolandbau empfohlen

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Verstärkte politische Anstrengungen zur Unterstützung des Ökolandbaus empfiehlt die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL). Dies sei die Voraussetzung, um die Ausbauziele zu erreichen "und noch deutlich mehr Betrieben in der ökologischen Landwirtschaft eine Perspektive bieten zu können", heißt es im Abschlussbericht der ZKL.

Verstärkte politische Anstrengungen zur Unterstützung des Ökolandbaus empfiehlt die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL). Dies sei die Voraussetzung, um die Ausbauziele zu erreichen "und noch deutlich mehr Betrieben in der ökologischen Landwirtschaft eine Perspektive bieten zu können", heißt es im Abschlussbericht der ZKL.

 

Der Zukunftskommission zufolge muss die nationale Umsetzung der EU-Agrarpolitik sicherstellen, dass die erforderlichen Finanzmittel zur Umstellungs- und Beibehaltungsförderung für die politisch gewünschte Ausweitung des Ökolandbaus bereitgestellt werden können. Neben der Erzeugungsebene müsse auch die ökologische Ernährungswirtschaft gestärkt werden, weil die Zahl, Struktur und Vielfalt der Bioverarbeitungsunternehmen die Absatzmöglichkeiten für die landwirtschaftlichen Betriebe bestimme.

 

Die ZKL plädiert dafür, die staatlichen Agrarforschungsmittel für den Ökobereich deutlich aufzustocken und dabei insbesondere Forschungsansätze zu fördern, die systemischen und disziplinübergreifenden Ansätzen folgen und die landwirtschaftliche und handwerkliche Praxis einbeziehen. Biobetriebe müssten durch Forschung und Innovation, Ausbildung und Beratung in die Lage versetzt werden, ihren Beitrag zu den gesellschaftlichen Zielen zu leisten und ihre Produktivität weiter zu steigern. Entwicklungsbeispiele seien der Einsatz von Digitalisierung, Alternativen zur Anwendung von Kupfer und breit wirkenden natürlichen Insektiziden, die Optimierung von Fruchtfolgen, Konzepte für Bodenbearbeitung mit minimalem Eingriff, das biodiversitätsschonende Grünlandmanagement, die Wirkungsverbesserung bei organischem Dünger, die Zucht von geeigneten Pflanzensorten und Nutztierrassen oder die Verbesserung der Tiergesundheit.

 

Schließlich rät die Zukunftskommission dazu, die Nachfragemacht der öffentlichen Beschaffung zu nutzen um der Bioerzeugung zusätzliche Impulse zu geben. Der Ökolandbau sei das einzige Nachhaltigkeitsprogramm, das über einen nennenswerten und äußerst dynamischen eigenen Markt mit einem Umsatz derzeit jährlich rund15 Mrd Euro verfüge, hebt die ZKL hervor. Die umfassend definierten Prozessqualitäten erlaubten es, dass die Konsumenten "spezifische Anforderungen an die Landwirtschaft in ihrem Einkaufsverhalten" umsetzen könnten. AgE

 

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Mehr Unterstützung für den Ökolandbau empfohlen

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Verstärkte politische Anstrengungen zur Unterstützung des Ökolandbaus empfiehlt die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL). Dies sei die Voraussetzung, um die Ausbauziele zu erreichen "und noch deutlich mehr Betrieben in der ökologischen Landwirtschaft eine Perspektive bieten zu können", heißt es im Abschlussbericht der ZKL.

Verstärkte politische Anstrengungen zur Unterstützung des Ökolandbaus empfiehlt die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL). Dies sei die Voraussetzung, um die Ausbauziele zu erreichen "und noch deutlich mehr Betrieben in der ökologischen Landwirtschaft eine Perspektive bieten zu können", heißt es im Abschlussbericht der ZKL.

 

Der Zukunftskommission zufolge muss die nationale Umsetzung der EU-Agrarpolitik sicherstellen, dass die erforderlichen Finanzmittel zur Umstellungs- und Beibehaltungsförderung für die politisch gewünschte Ausweitung des Ökolandbaus bereitgestellt werden können. Neben der Erzeugungsebene müsse auch die ökologische Ernährungswirtschaft gestärkt werden, weil die Zahl, Struktur und Vielfalt der Bioverarbeitungsunternehmen die Absatzmöglichkeiten für die landwirtschaftlichen Betriebe bestimme.

 

Die ZKL plädiert dafür, die staatlichen Agrarforschungsmittel für den Ökobereich deutlich aufzustocken und dabei insbesondere Forschungsansätze zu fördern, die systemischen und disziplinübergreifenden Ansätzen folgen und die landwirtschaftliche und handwerkliche Praxis einbeziehen. Biobetriebe müssten durch Forschung und Innovation, Ausbildung und Beratung in die Lage versetzt werden, ihren Beitrag zu den gesellschaftlichen Zielen zu leisten und ihre Produktivität weiter zu steigern. Entwicklungsbeispiele seien der Einsatz von Digitalisierung, Alternativen zur Anwendung von Kupfer und breit wirkenden natürlichen Insektiziden, die Optimierung von Fruchtfolgen, Konzepte für Bodenbearbeitung mit minimalem Eingriff, das biodiversitätsschonende Grünlandmanagement, die Wirkungsverbesserung bei organischem Dünger, die Zucht von geeigneten Pflanzensorten und Nutztierrassen oder die Verbesserung der Tiergesundheit.

 

Schließlich rät die Zukunftskommission dazu, die Nachfragemacht der öffentlichen Beschaffung zu nutzen um der Bioerzeugung zusätzliche Impulse zu geben. Der Ökolandbau sei das einzige Nachhaltigkeitsprogramm, das über einen nennenswerten und äußerst dynamischen eigenen Markt mit einem Umsatz derzeit jährlich rund15 Mrd Euro verfüge, hebt die ZKL hervor. Die umfassend definierten Prozessqualitäten erlaubten es, dass die Konsumenten "spezifische Anforderungen an die Landwirtschaft in ihrem Einkaufsverhalten" umsetzen könnten. AgE

 

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Verstärkte politische Anstrengungen zur Unterstützung des Ökolandbaus empfiehlt die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL). Dies sei die Voraussetzung, um die Ausbauziele zu erreichen "und noch deutlich mehr Betrieben in der ökologischen Landwirtschaft eine Perspektive bieten zu können", heißt es im Abschlussbericht der ZKL.

Verstärkte politische Anstrengungen zur Unterstützung des Ökolandbaus empfiehlt die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL). Dies sei die Voraussetzung, um die Ausbauziele zu erreichen "und noch deutlich mehr Betrieben in der ökologischen Landwirtschaft eine Perspektive bieten zu können", heißt es im Abschlussbericht der ZKL.

 

Der Zukunftskommission zufolge muss die nationale Umsetzung der EU-Agrarpolitik sicherstellen, dass die erforderlichen Finanzmittel zur Umstellungs- und Beibehaltungsförderung für die politisch gewünschte Ausweitung des Ökolandbaus bereitgestellt werden können. Neben der Erzeugungsebene müsse auch die ökologische Ernährungswirtschaft gestärkt werden, weil die Zahl, Struktur und Vielfalt der Bioverarbeitungsunternehmen die Absatzmöglichkeiten für die landwirtschaftlichen Betriebe bestimme.

 

Die ZKL plädiert dafür, die staatlichen Agrarforschungsmittel für den Ökobereich deutlich aufzustocken und dabei insbesondere Forschungsansätze zu fördern, die systemischen und disziplinübergreifenden Ansätzen folgen und die landwirtschaftliche und handwerkliche Praxis einbeziehen. Biobetriebe müssten durch Forschung und Innovation, Ausbildung und Beratung in die Lage versetzt werden, ihren Beitrag zu den gesellschaftlichen Zielen zu leisten und ihre Produktivität weiter zu steigern. Entwicklungsbeispiele seien der Einsatz von Digitalisierung, Alternativen zur Anwendung von Kupfer und breit wirkenden natürlichen Insektiziden, die Optimierung von Fruchtfolgen, Konzepte für Bodenbearbeitung mit minimalem Eingriff, das biodiversitätsschonende Grünlandmanagement, die Wirkungsverbesserung bei organischem Dünger, die Zucht von geeigneten Pflanzensorten und Nutztierrassen oder die Verbesserung der Tiergesundheit.

 

Schließlich rät die Zukunftskommission dazu, die Nachfragemacht der öffentlichen Beschaffung zu nutzen um der Bioerzeugung zusätzliche Impulse zu geben. Der Ökolandbau sei das einzige Nachhaltigkeitsprogramm, das über einen nennenswerten und äußerst dynamischen eigenen Markt mit einem Umsatz derzeit jährlich rund15 Mrd Euro verfüge, hebt die ZKL hervor. Die umfassend definierten Prozessqualitäten erlaubten es, dass die Konsumenten "spezifische Anforderungen an die Landwirtschaft in ihrem Einkaufsverhalten" umsetzen könnten. AgE

 

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