Skip to main content

Rinderpreise ziehen weiter an

  markttipps

Die durchschnittlichen Schlachtrinderpreise in der Europäischen Union haben sich zuletzt freundlich entwickelt. Landwirte in Irland, Belgien, Deutschland, Italien, Frankreich und Österreich durften sich über steigende Notierungen freuen. Das gilt sowohl für Jungbullen und Schlachtkühe als auch für Färsen. In Polen gab der Preis für Jungbullen um 0,3% nach.

Die Durchschnittspreise für Schlachtrinder in der Europäischen Union haben Ende März weiter zugelegt. Insbesondere in Irland wurden Schlachtrinder teurer gehandelt. In der Woche zum 30. März erzielten Jungbullen der Handelsklasse R3 nach Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel der meldenden Mitgliedstaaten 634,84 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG) und damit 0,6% mehr als in der Woche zuvor.

Irland, Belgien und Dänemark konnten überdurchschnittliche Aufschläge vorweisen, die Preise stiegen um 4,9%, 3,1% und 1,8%. In Italien und Österreich verteuerten sich R3-Bullen um jeweils 0,9%. Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich zog die Notierung um 0,2% an. In Spanien und Polen kam es zu Preisrückgängen von 0,2% beziehungsweise 0,3%.

Auch die EU-Notierung für Schlachtkühe konnte zulegen. Für Tiere der Handelsklasse O3 wurden der Kommission zufolge durchschnittlich 540,76 Euro/100 kg SG gezahlt, das waren 1,5% mehr als zuvor. In Irland wurden Aufschläge von 4,7% erzielt, in Italien waren es 3,4%. Eine Preissteigerung von 2,7% verzeichnete Dänemark, Belgien meldete Plus 1,8%. Um 1,3%, 1,2% und 1,1% nach oben ging die Notierung in Frankreich, Deutschland beziehungsweise Spanien. Aus Polen und Österreich wurden Anstiege von 0,9% sowie 0,1% gemeldet.

Ebenfalls bergauf ging es für den EU-Durchschnittspreis von Schlachtfärsen. Für Tiere der Handelsklasse R3 wurden laut Kommission im Mittel 629,13 Euro/100 kg SG gezahlt; das waren 1,4% mehr als in der Vorwoche. Preisanstiege in Höhe von 3,7% und 1,9% wurden für Irland und Belgien dokumentiert, 1,5% waren es in Spanien. Sowohl in Polen als auch in Deutschland schlugen die Notierung um jeweils 1,2% auf. In Italien ging der gemeldete Preis um 0,9% nach oben. Um 0,6% beziehungsweise 0,5% höher als in der Vorwoche waren die Notierungen in Österreich und Frankreich. In Dänemark wurden 0,3% weniger bezahlt. AgE

Zurück